Kartoffeln sind lecker und lassen sich gut mit anderem Obst und Gemüse anbraten. Man kann sie schälen oder ungeschält lassen, dämpfen oder braten. Informieren Sie sich, ob man sie auch nach dem Keimen noch essen kann.
Ob als Gratin gebacken, in Scheiben geschnitten, gebraten, gedämpft oder im Raclette – Kartoffeln können köstlich sein. Manchmal keimen die Knollen jedoch und bereiten Probleme in der Küche vor. Glücklicherweise gibt es eine Lösung, um dieses Lebensmittel mit einem moderaten glykämischen Index zu genießen.
Was tun, wenn die Kartoffeln gekeimt wurden?
Ob im Salat oder gebraten – jede Kartoffelsorte kann ein Gericht verfeinern und Ihren kulinarischen Wünschen gerecht werden. Wenn Sie einen grünen Daumen haben, können Sie einen Gemüsegarten anlegen und Samen aussäen, um zu Hause eine große Menge Kartoffeln anzubauen. Diese nährstoffreichen Lebensmittel passen hervorragend zu Braten. Manchmal, wenn man sie längere Zeit stehen lässt, können Keime entstehen. Keine Sorge, Sie können sie trotzdem noch zubereiten. Aurélie Guerri, eine registrierte Ernährungsberaterin bei Doctissimo, erklärt: „Wenn nur wenige Keime vorhanden sind und die Kartoffel noch fest ist, können Sie die Keime und die grüne Schale vor dem Verzehr entfernen.“
Zuerst müssen Sie die Knollen schälen und halbieren. Entfernen Sie dabei die giftige Wurzel, die unbedingt entsorgt werden muss. Dieser Schritt ist wichtig, da gekeimte Kartoffeln Solanin enthalten, ein Geschenk, das Kopfschmerzen, Erbrechen und Verdauungsprobleme verursachen kann.
Hausgemachtes Kartoffelgratin
. Quelle: Cuisine Actuelle
Wann werden Kartoffeln ungenießbar?
Wenn Kartoffeln nicht richtig gelagert werden, können sie, die Hauptzutat von Pommes frites, ungenießbar werden. Dies ist besonders dann der Fall, wenn sich viele Wurzeln gebildet haben, die nicht mehr wie kleine Knollen aussehen. In diesem Fall ist es sehr wahrscheinlich, dass die neue Kartoffel – oder jede andere Sorte – innen verschrumpelt oder mehlig ist. Der Verzehr von gekeimten Kartoffeln mit freiliegenden Wurzeln kann zu Durchfall und Verdauungsstörungen führen. Sie in Wasser zu kochen ist definitiv nicht empfehlenswert, da sie dadurch mit Sicherheit schädlich werden. Glücklicherweise lassen sich diese giftigen Knollen mit etwas Einfallsreichtum noch retten.
