Was mich an meinen neuen Nachbarn am meisten überraschte, war, wie selten ich sie sah. Doch eines ganz normalen Morgens entdeckte ich auf meinem Grundstück etwas, das mir klar machte, dass nebenan viel mehr vor sich ging, als ich mir je hätte vorstellen können.
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Meine neuen Nachbarn wohnten erst eine Woche nebenan, als ich ihre beiden kleinen Zwillingssöhne in meiner leeren Mülltonne versteckt fand.
Ich wusste gar nicht, dass sie Töchter hatten.
Das Haus nebenan stand fast drei Monate leer, bevor der Verkauf endlich über die Bühne ging.
Ich wusste, dass die neuen Besitzer irgendwann in diesem Monat einziehen würden, aber sie kamen nie vorbei, um sich vorzustellen oder auch nur Hallo zu sagen.
Normalerweise hätte ich mit einem Kuchen oder einem Bananenbrot an ihre Tür geklopft.
So eine Nachbarschaft hatten wir.
Die Leute winkten sich von ihren Veranden zu, nahmen Pakete füreinander entgegen und wussten, zu welchem Haus welcher Hund gehörte.
Aber irgendetwas an dem Paar nebenan machte mich misstrauisch.
Ich hatte nur einmal einen Mann und eine Frau in der Einfahrt stehen sehen und nahm daher an, dass sie ein Paar waren.
Der Mann war groß und breit gebaut und hatte die Angewohnheit, die Straße abzusuchen, als ob er erwartete, beobachtet zu werden.
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Die Frau, die etwas jünger aussah als ich, hatte die Arme vor der Brust verschränkt.
Keiner von beiden sah mich an.
Danach bemerkte ich hauptsächlich Anzeichen dafür, dass dort jemand wohnte, ohne jemanden zu sehen.
Die Vorhänge wurden vor Sonnenuntergang zugezogen.
Ein Auto fuhr früh morgens weg und kam in der Dämmerung zurück.
Das Licht auf der Veranda brannte zu ungewöhnlichen Zeiten.
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