Ryan stand noch ein paar Sekunden regungslos da, die Samtbox fest in der Tasche, den Blick auf Emilys verletzte Hände gerichtet.
Rachel deutete auf eine Pfanne, die noch auf dem Beistelltisch stand.
„Wenn du damit fertig bist, verschwinden die im Esszimmer.“ Und beeil dich, denn Mom will alles sauber haben, bevor die Gäste gehen.
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Emily senkte den Blick und nahm wortlos eine neue Faser in die Hand.
Ryan verspürte den Drang, hereinzuplatzen, die Tür einzutreten und vor allen anderen Erklärungen zu fordern, doch er zwang sich, noch einen Moment länger hinzusehen.
Ich musste wissen, wie weit das noch gehen würde.
Rachel drehte sich zum Ausgang, und da stürzte Ryan auf sie zu.
Rachel blieb wie angewurzelt stehen.
Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich so schnell, dass er sie einen Moment lang nicht wiederzuerkennen schien.
„Ryan …“
Emily hob den Kopf.
Die Faser fiel ins Spülbecken.
„Ryan?“
Er sah seine Schwester nicht an.
Er ging direkt zu Emily, nahm vorsichtig ihre Hände und untersuchte eingehend die Risse, die roten Stellen und einen kleinen Schnitt in der Nähe ihres Daumens.
„Was haben sie dir angetan?“
Emily öffnete den Mund, aber es kam keine Antwort heraus.
Rachel reagierte als Erste.
„Es ist nicht so, wie es aussieht.“
Ryan drehte sich langsam zu ihr um.
„Dann erklär es mir.“
Emily wollte helfen. Wir haben viele Leute hier, das Personal kam nicht hinterher, und sie …
„Rachel.“
Die Art, wie sie ihren Namen aussprach, ließ sie verstummen.
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