Ryan deutete auf die Pfannen.
„Du hast ihr gesagt, sie soll das abwaschen?“
Rachel schluckte schwer.
„Ich wollte nur helfen.“
Emily versuchte, ihre Hände wegzuziehen, beschämt über ihre Nässe und Verletzungen, aber Ryan ließ sie nicht los.
„Du brauchst sie nicht vor mir zu verstecken.“
Diese Worte veranlassten Emily endlich, ihm ins Gesicht zu sehen.
Erleichterung lag in ihren Augen, aber auch etwas, womit Ryan nicht gerechnet hatte:
Angst.
Ich habe keine Angst vor Rachel.
Ich habe Angst davor, was Ryan als Nächstes tun könnte.
Aus dem Wohnzimmer drang erneut Lachen, gefolgt von Ethans Stimme, der nach mehr Champagner verlangte.
Ryan sah seine Schwester an.
„Komm, wir gehen rein.“
„Ryan, bitte“, sagte Emily leise.
Er hielt inne.
„Was ist los?“
Sie sah Rachel an, bevor sie antwortete.
„Tu noch nichts.“
Rachel schien wieder aufzuatmen.
Ryan hingegen empfand diese Bitte als schlimmer als jede Erklärung.
Emily war von dem Verhalten der Familie nicht überrascht.
„Ich bin es schon gewohnt.“
„Seit wann geht das so?“, fragte er.
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