Was sich der Kellner wünschte, dass jeder Kunde wüsste

In vielen Ländern – insbesondere in den USA – sind Trinkgelder nicht nur ein Bonus.

Sie machen einen wesentlichen Teil des Einkommens von Servicekräften aus.

Viele Gäste genießen den aufmerksamen Service, werden mehrmals nachgeschenkt, erhalten besondere Aufmerksamkeiten und werden freundlich behandelt, geben aber dennoch wenig oder gar kein Trinkgeld.

Die meisten Servicekräfte erwarten keine außergewöhnliche Großzügigkeit. Sie hoffen einfach, dass guter Service anerkannt und geschätzt wird.

Ein angemessenes Trinkgeld ist mehr als nur Geld – es ist eine Anerkennung für die geleistete Arbeit.

4. Die Last-Minute-Rechnungsaufteilung
Alles läuft reibungslos, bis die Rechnung kommt.

Doch dann plötzlich:

„Ich hatte nur eine Vorspeise.“
„Kannst du meine trennen?“
„Moment, sie schuldet mir noch das Getränk.“
„Eigentlich sollte man es durch sechs teilen.“
Was als einfache Rechnung begann, kann schnell zu einem komplizierten Rechenproblem werden.

Klären Sie daher möglichst im Voraus, wie die Zahlung abgewickelt werden soll. Noch besser: Lassen Sie eine Person bezahlen und klären Sie die Details später per Zahlungs-App.

Ihr Servicepersonal wird Ihnen danken.

5. Die endlosen Lebensmittelmodifikationen
Restaurants sind sich der besonderen Ernährungsbedürfnisse und Allergien bewusst. Die meisten Küchen sind davon überzeugt, Sonderwünsche zu erfüllen.

Manchmal werden die Anpassungen jedoch so umfangreich, dass aus einer einfachen Bestellung etwas völlig anderes als das ursprüngliche Gericht wird.

Verschiedene Alternativen, Zutatenaustausche und spezielle Anweisungen erhöhen das Risiko von Missverständnissen und Fehlern.

Wenn Sie spezielle Wünsche haben, teilen Sie diese bitte klar und höflich mit. Die meisten Servicekräfte helfen Ihnen gerne – so erleichtern Sie den Ablauf für alle umgesetzt.

6. Der Tisch der Handysüchtigen
Stellen Sie sich vor:

Die Bedienung kommt an Ihren Tisch, um Ihre Bestellung aufzunehmen.

Niemand schaut auf.

Alle starren auf ihre Handys.

Nach einer unangenehmen Wartezeit beginnt die Bedienung, die Tagesgerichte zu erklären, nur um unterbrochen zu werden mit:

„Entschuldigung, wie war das noch mal?“

Es mag unbedeutend erscheinen, aber ein wenig Aufmerksamkeit und Blickkontakt können einen großen Unterschied machen.

Bedienungen sind Menschen, keine automatisierten Bestellsysteme. Eine einfache Begrüßung oder ein kurzes Nicken sorgt für ein angenehmes Erlebnis für alle.

7. Die letzten Gäste vor Schließung
Kaum eine Situation versetzt Restaurantmitarbeiter so in Angst und Schrecken wie eine Gruppe, die wenige Minuten vor Ladenschluss kommt.

Rein formal mag das Restaurant zwar noch geöffnet sein,

Aber zu diesem Zeitpunkt ist die Lage völlig anders.

Die Küche wird möglicherweise bereits gereinigt.
Die Mitarbeiter arbeiten möglicherweise schon seit Stunden.
Die Abschlussarbeiten könnten bereits im Gange sein.
Wenn Gäste kurz vor dem Ladenschluss eintreffen und ein komplettes Menü bestellen, müssen die Angestellten oft weit über ihre reguläre Schicht hinaus arbeiten.

Falls Sie kurz vor dem Ladenschluss essen müssen, nehmen Sie bitte Rücksicht.

Bestellen Sie umgehend.
Verweilen Sie nicht zu lange.
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung.
Geben Sie ein großzügiges Trinkgeld.
Kleine Gesten können nach einem langen Tag einen großen Unterschied machen.

Warum das Bedienen schwierig ist, denken die meisten Menschen
Hinter jedem Kellner oder jeder Kellnerin steht ein Mensch mit eigenen Verpflichtungen, Zielen und Herausforderungen.

Manche finanzieren ihr Studium,

andere ernähren ihre Familien,

und wieder andere arbeiten in Nebenjobs, um über die Runden zu kommen.

Doch unabhängig von ihren persönlichen Umständen wird von ihnen erwartet, dass sie während ihrer Schicht geduldig, freundlich und professionell bleiben.

Das ist nicht immer einfach.

Einfache Wege, ein großartiger Kunde zu sein
Wenn Sie jemandem den Tag verschönern möchten, versuchen Sie es mit diesen einfachen Gewohnheiten:

✅Begrüßen Sie Ihre Bedienung, wenn sie kommt.
✅Legen Sie Ihr Handy beim Bestellen weg.
✅Formulieren Sie Ihre Wünsche klar und höflich.
✅Sagen Sie „bitte“ und „danke“.
✅Geben Sie ein angemessenes Trinkgeld, wenn der Service gut war.
✅Nehmen Sie Rücksicht auf Gäste, insbesondere in Stoßzeiten.
✅Hinterlassen Sie positives Feedback, wenn jemand besonders zuvorkommend ist.

Dafür ist kein zusätzlicher Aufwand erforderlich, kann aber eine überraschend positive Wirkung haben.

Schlüsselbetrachtung
Wenn Sie das nächste Mal in einem Restaurant sitzen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Menschen um Sie herum wahrzunehmen.

Beobachten Sie die Bedienung, die mehrere Tische gleichzeitig bedient.

Beobachten Sie die Person, die Getränke nachfüllt, Fragen beantwortet, Probleme löst und im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf sorgt.

Die meisten Gäste werden den Namen ihrer Bedienung bis zum nächsten Tag vergessen haben.

Doch eine kleine Geste der Freundlichkeit, Geduld oder Anerkennung kann der Bedienung noch lange nach Ihrem Essen in Erinnerung bleiben.

Manchmal ist das Wertvollste, was Sie hinterlassen können, nicht nur ein Trinkgeld – es ist das Gefühl, dass jemand die geleistete Arbeit bewusst und wertgeschätzt hat.

Die vollständige Kochanleitung finden Sie auf der nächsten Seite oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>). Vergessen Sie nicht, den Beitrag mit Ihren Freunden auf Facebook zu teilen.