Vitaminmangel und nächtlicher Harndrang: Was die Forschung über Vitamin D und die Blasengesundheit aussagt

Entzündung, Muskelkraft und Harnkontrolle

Niedrige Vitamin-D-Spiegel wurden auch mit chronischen, leichten Entzündungen im ganzen Körper in Verbindung gebracht.

In der Blase kann eine Entzündung die Nervenempfindlichkeit erhöhen und ein stärkeres Harndranggefühl hervorrufen, selbst wenn die Blase nicht vollständig gefüllt ist.

Vitamin D unterstützt außerdem die Muskelkraft, einschließlich der Beckenbodenmuskulatur, die zur Harnkontrolle beiträgt. Eine Schwäche dieser Muskeln kann es erschweren, den Urin nachts problemlos zurückzuhalten.

Dies könnte insbesondere in folgenden Bereichen von Bedeutung sein:

  • Ältere Erwachsene
  • Postmenopausale Frauen
  • Personen mit Nährstoffmängeln

Einige Beobachtungsstudien berichten, dass Menschen mit niedrigeren Vitamin-D-Spiegeln häufiger unter nächtlichem Wasserlassen leiden. Andere Studien deuten darauf hin, dass die Behebung eines Mangels die Harnwegssymptome bei manchen Betroffenen verbessern kann.

Die Forscher betonen jedoch, dass diese Ergebnisse nicht beweisen, dass Vitamin D Nykturie direkt verursacht oder heilt. Vielmehr könnte Vitamin D als ein Faktor innerhalb eines größeren Systems wirken, das die Blasengesundheit beeinflusst.


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