Der Stromnetzbetreiber meldet sich bereits!

Kurz nach sieben Uhr schalten sich in mehreren dicht besiedelten Bezirken die Herde aus, Router blinken hilflos und Handys suchen verzweifelt nach einem Signal. Diejenigen, die noch unter der Dusche warm sind, bemerken zunächst nichts – bis das Wasser eisig wird.
Plötzlich herrscht eine unheimliche Stille: Man hört das Geräusch von Aufzügen nicht mehr, man hört das Summen der Kühlschränke nicht mehr. Die Nachbarn, schläfrig, treffen sich im Treppenhaus und in der Dämmerung hängen sie mit Taschenlampen herum, um nach Schlüssellöchern zu suchen. Die Ersten, die sich fragen: Liegt das Problem nur bei unserem Gebäude oder an etwas anderem?
Wenn das Licht einfach ausgeht

, stehen Fahrgäste, die jeden Tag auf Pünktlichkeit angewiesen sind, verwirrt an dunklen Bushaltestellen. Der Geruch von frisch gemahlenem Kaffee weht nicht aus dem Café, weil die Verkaufsautomaten geschlossen sind. Auch auf den Straßen herrscht Angst: Die Ampeln blinken gelb, während Autos und Fahrräder vorsichtig das Gebiet durchqueren.
Gerüchte verbreiten sich schnell – von Bauarbeiten bis zu Cyberangriffen wird alles besprochen. Aber niemand weiß es genau, weil die offiziellen Informationen immer noch nicht verfügbar sind.
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